ÜBER GLEIS 13

Die Gleis 13 GmbH, bestehend aus den Gesellschaftern Thomas Hagedorn und Christoph Borchard, mit Sitz in Gütersloh ist Eigentümerin der rund 10.000 qm großen Grundstücksfläche. Das Joint Venture der Unternehmer Hagedorn und Borchard bringt in dem Entwicklungsvorhaben die Kompetenzen aus den Bereichen Abbruch und Projektentwicklung zusammen.
Die Unternehmensgruppe Hagedorn zählt zu den führenden deutschen Dienstleistern im Bereich Rückbau, Erdbau und Altlastensanierung sowie Revitalisierung von Grundstücken. Der Familienbetrieb mit Thomas Hagedorn an der Spitze besteht seit mehr als 15 Jahren und ist mit seinem Hauptsitz in Gütersloh ansässig. Mit Christoph Borchard als zweiter Investor wird der Bereich der Planung und Umsetzung der Bauvorhaben abgedeckt
Als überregional bekannter und renommierter Projektentwickler hat sich die Borchard Bau GmbH & Co. KG ebenfalls seit über 20 Jahren auf den Bereich der Projektentwicklung im Grundstücksbereich spezialisiert.
Mit einem außerordentlichen Anspruch für Architektur und Qualität hat sich Christoph Borchard national mehrfach ausgezeichnet. Die Namensfindung „Gleis 13“ basiert auf dem zum Grundstück angrenzenden letzten Gleis Nr. 13 der deutschen Bahn, welches historisch wie künftig mit der Fläche verbunden sein wird.


Thomas Hagedorn

Gesellschafter

Lokführer

Barbara Hagedorn

Gesellschafterin

Betriebsinspektorin

Christoph Borchard

Geschäftsführender Gesellschafter

Direktor

Rick Mädel

Geschäftsführer

Fahrplanleiter

Tim Dressler

Architektur und Planung

Werkstattleiter

Nicole Jonek

Architektur und Planung

Amtsrätin



HausI-IV

Haus I

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Es handelt sich bei diesen Perspektiven derzeit noch um Fassadenstudien – keine verbindliche Planung

Haus II

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Haus III

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Haus IV

1.OG
2.OG
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Historie



Die nachfolgende Darstellung entstammt der Erzählung von Herrn Rudolf Herrmann, welcher seine Gedanken und Erlebnisse über Bahn und Güterbahnhof im Dezember 1994 niederschrieb und dem Stadtarchiv Gütersloh zur Verfügung stellte. Im Jahr 1932 ist der Güterbahnhof, welcher dem Bahnhof direkt gegenüber liegt, fertig gestellt worden.

1927
1927
1943
1945
1962
1963
1997
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Insgesamt gab es vier Ladegleise, einen großen Kran und verschiedene Flächen zum Lagern von Gütern. Die übrigen Verkehrsflächen befanden sich rücklings des länglichen Güterbahnhofgebäudes. Während der Kriegszeit sind nicht nur Torpedoteile vom Güterbahnhof aus versendet worden. Zwischenzeitlich wurde der Bahnhof auch als Lazarett für Kriegsverletzte amerikanische Soldaten genutzt. Zu dieser Zeit musste ständig damit gerechnet werden, dass Luftangriffe auf den Bahnhof erfolgen. Weil über den Bahnhof und Güterbahnhof unter anderem Material für Waffen befördert wurde, waren sie ein Ziel für Tiefflieger, da an dieser Stelle die Stadt besonders verwundbar war. Die größten Schäden nahmen die Lokomotiven. In weiten Teilen ist der Güterbahnhof von Beschädigungen jedoch verschont geblieben. Zwischenzeitlich musste der Betrieb der Bahnen eingestellt werden. Grund hierfür war die mangelnde Befahrbarkeit der Gleise. Nach deren Reparatur war es möglich, den Zug- und Güterverkehr wieder aufzunehmen. Während der Güterbahnhof das Jahr 1935 quasi ohne Schäden überstand, wurde das Empfangsgebäude des Bahnhofes teilweise zerstört. Allerdings hielte sich das Ausmaß der Zerstörung an dieser Stelle im Rahmen, sodass das Gebäude nicht abgerissen werden musste, sondern wieder aufgebaut werden konnte. Ostern im Jahr 1945 ist die Empfangshalle bei dem Einmarsch der amerikanischen Truppen vollständig gesprengt worden. Am Güterbahnhof starben durch den Beschuss von Tieffliegern viele Menschen. Durch die große Not kam es am Güterbahnhof zu Plündereien, da einige der dort stehenden Bahnen Lebensmittel geladen hatten. Unter Aufsicht der amerikanischen Truppen sind Bahnhof und Gleise wieder aufgebaut und repariert worden. Im Anschluss befuhren vorerst nur Militärzüge unter den Augen der amerikanischen Streitkräfte den Bahnhof. Erst nach dem Kriegsende am 8.5.1945 wurden wieder einheimische Lokführer und Arbeiter beschäftigt. Die Arbeit im Güterbahnhof ist nach und nach wieder aufgenommen worden. Insgesamt war die Versorgung schlecht. Es herrschte Lebensmittelknappheit. Der Wiederaufbau musste per Hand und aus eigener Kraft erfolgen. Die Aufgaben der Güterabfertigung der Gütersloher Reichsbahn waren insbesondere die Be- und Entladung der Lokomotiven, sowie die Ausgabe von Fahrkarten. Auch die Abfertigung von Gepäck- und Expressgut und die Rangierung standen auf der Tagesordnung. Für das Bahnbetriebswerk war das Verkehrsamt Bielefeld zuständig. Der Güterbahnhof war zu Zeiten des Kriegsendes ein wichtiger Versorgungsstandort. Im Lauf der Zeit profitierten die Unternehmen am Güterbahnhof am Langen Weg. Die Firma Virus erhielt im Jahr 1967 täglich über 20 Güterwagen mit Utensilien für die Weiterverarbeitung. Auch als Bahnbusverkehrsstelle wurde das Gelände des Güterbahnhofes genutzt. 1987 sind zwei von vier Gleisen des Güterbahnhofes für die Fertigstellung der Unterführung an der Osnabrücker Landstraße für einen Zeitraum von mehreren Monaten gesperrt worden. Erst im Jahr 1991 sind wieder alle vier Gleise des Güterbahnhofes in Betrieb genommen worden. Letztlich ist der Güterbahnhof dem wirtschaftlichen Strukturwandel zum Opfer gefallen und wurde schlussendlich nicht mehr benötigt. Im Jahr 1997 wurde er geschlossen und liegt seither brach. Bis zu diesem Zeitpunkt war der Güterbahnhof ein wichtiger Punkt in der Geschichte von Gütersloh, von dem viele Unternehmen profitierten. Heute bildet die Brache einen rückseitig liegenden, in sich zusammenfallenden Schandfleck ohne größere Bedeutung.

Bedeutung des Güterbahnhofes früher:
• Motor der industriellen Entwicklung
• Standortverbesserung
• Wirtschaftskraft/ Arbeit
Wir bedanken uns für die großartige historische Ausarbeitung bei Frau Nadine Markmann aus Verl und bei Herrn Rudolf Herrmann für seine Übermittlungen.
Quelle: Nadine Markmann

NEUIGKEITEN



Neuigkeiten der Gleis 13 Quartiersentwicklung

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PRESSE

DAS KONZEPT



Das Gleis 13 Projekt orientiert sich an den städtebaulichen Leitzielen des 21. Jahrhunderts und strebt einen Nutzungsvielfalt auf Quartiersebene an. Bei dem Begriff „Quartier“ ist ein in sich geschlossener städtebaulicher Rahmen zu verstehen, der seinen Besuchern die Bedürfnisse des täglichen Bedarfs ermöglicht. Damit werden künftige städtebauliche Bedürfnisse nach effektiver Mobilität, sprich in kurzen Wegen die Ziele zu erreichen sowie energetische und flexiblen Gebäudevarianten abgedeckt. In diesem Projekt fokussiert sich das Quartier auf den Bereich Arbeit, Freizeit und Gesundheit mit dem Ziel diese Art von Nutzungen effizient und zeitgemäß zu verbinden.

Das Gleis 13 Quartier umfasst ca. 10.000 qm und teilt sich voraussichtlich in vier Teilbereiche auf. Dabei wird das Grundstück in die Bereiche Dienstleistung und Freizeit tranchiert. Auf der Fläche sind vier Gebäude mit jeweils ca. 2 – 7.000 qm Nutzfläche geplant. Insgesamt entstehen somit in den kommenden Jahren voraussichtlich in den Abschnitten 2016 – 18 – 20 – vier Gebäude mit insgesamt ca. 18.000 qm Nutzfläche bei ca. 180 Stellplätzen.


Erschlossen wird das Areal in östlicher Richtung zu den Häusern: Haus I bis Haus III über die Straße Langer Weg sowie in westlicher Ausrichtung zu Haus IV

KONTAKT

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IMPRESSUM

Gleis 13 GmbH
Werner-von-Siemens-Straße 18
33334 Gütersloh

Geschäftsführer
Franz-Christoph Borchard
Rick Mädel

Handelsregister
Amtsgericht Gütersloh, Handesregister B 10034

Ust-IdNr.: DE299607976

Sitz der Gesellschaft
Gütersloh